Retuschen, Composings, Spezialeffekte – Bildbearbeitung von Dieter Bolte Grafik Design in Minden

VARTA-Powerworld-Autobatterien

Ich erstelle Illustrationen sowie Bildbearbeitungen, -montagen und -composings für Präsentationszwecke bis zu Großflächen.

Ob es um die realistische Darstellung von Prototypen geht, also von Objekten, welche noch nicht fotografiert werden können, weil sie noch in der Entwicklung sind oder um phantastische Titelillustrationen oder um fotografierte Motive, welche in einen anderen Kontext, in eine andere Stimmung gesetzt werden sollen, mit Fingerspitzengefühl für Oberflächen, dem Wissen um Perspektive, Licht und Schatten, erhalten auch Sie eine ansprechende Lösung. Natürlich in Topp-Qualität.

Das beinhaltet selbstverständlich auch die Möglichkeit ihre Objekte/Produkte in Bewegung zu versetzen und ihre Funktionsweise als Video zu präsentieren.

Glinicke-Polos-Original

Composing für Großfläche – Aktion für VW Polo

Dieser Hintergrund sollte komplett ausgetauscht und die Lichtstimmung aufgehellt und sommerlicher werden. Eine Rennsportathmosphäre während eines Startes wurde gewünscht. Die Autos wurden im Schatten eines Autohauses auf Pflastersteinen stehend aufgenommen.

Boxengasse

Eine Boxengasse im Hintergrund

Zur weiteren Vermittlung von Rennsportathmosphäre wurde eine Boxengasse gebraucht. Diese musste natürlich perspektivisch an die Lage der Autos angepasst werden.

Rennasphalt

Heißer Asphalt

Da die Straße in der Boxengasse nicht zufrieden stellend war, brauchte ich noch ein Bild, das eine entsprechende "Asphaltpiste" zeigt. Auch diese musste erst noch an die Autos angepasst werden.

Die Startfeldmarkierungen und Reifenspuren sind im Illustrator als Vektorgrafik entstanden und in das Endresultat integriert worden.

Glinicke-Polos-finish

Am Start

Hier ist das Endresultat als Photoshop-Composing mit über 20 Ebenen.

Alle Objekte, insbesondere das Model, mussten der neuen Lichtstimmung angepasst werden. Durch eine geschickte Kombination aus Aufhellung und Kontrastanhebung konnte ein Verblassen der Farben verhindert werden. Selbstverständlich mussten die Hauttöne des Models gesondert korrigiert werden. Die neuen Schatten sind manuell hinzu gefügt worden. Anderenfalls würden alle Objekte über dem Boden "schweben".

Glinicke -Klimaanlage-Original

Composing für Großfläche – Klimaanlage im Sommer und Winter


Die Autos sollten vollständig vom Hintergrund freigestellt und auf einem aussagefähigen Hintergrund platziert werden.

Idealerweise sollte das linke Auto mit dem Model in Daunenjacke auf einem sommerlichen Hintergrund und das rechte Auto mit dem Bikini-Model auf einen winterlichen Hintergrund erscheinen.

Glinicke-Klimaanlage-Neuer Hintergrund

Sommer und Winter in einem Bild


Dieses Motiv, mit einem entsprechend in Szene gesetzten Baum, bildete den idealen Hintergrund für das Vorhaben.

Hieraus ergaben sich weitere Probleme, die ansprechend gelöst werden sollten. Die Autos landeten schließlich nicht am Fallschirm auf dem Hintergrund. Sie wurden herein gefahren. Entsprechende Reifenspuren mussten her. Wenn ein Auto durch den tiefen Schnee rollt, bleiben die Reifen selten sauber. Wenn ein Auto durchs Gras rollt, macht es den Rasen platt. Baum und Himmel müssen sich glaubwürdig in den Glasscheiben und auf dem Lack spiegeln, damit die Wagen nicht aussehen, wie vom anderen Stern.

Glinicke Klimaanlage finish

Klimaanlage effektiv – sowohl im Sommer als auch im Winter


Die schneedreckigen Autoreifen und die Fahrspur im Schnee wurden sicherheitshalber als Fotomotiv gewählt und einmontiert, um nicht gemalt zu wirken. Wobei die Fahrspur und die Reifen zwei unterschiedliche Motive waren, welche für sich noch harmonisch kombiniert wurden. Im Grafikprogramm Illustrator erzeugte ich Rasen, der vor und neben den Reifen wächst und auch platt gefahrene Grassoden, damit der Wagen auf seiner Fahrspur "im" Gras steht. Da das Ursprungsmotiv im Schatten aufgenommen wurde, waren die Farben der Wagen und der Models extrem fad. Hier musste ich erheblich durch Farbkorrekturen die Sonne scheinen lassen.

Reinste Filigranarbeit war die Entfernung aller Gebäudeteile aus Glasscheiben und Spiegelungen sowie die Einfügung von Baum und Himmel.

EDEKA-Geschäftsführer-Original

Konzentration auf die Personen

Bei dieser Portraitaufnahme sollten alle störenden Elemente aus dem Hintergrund entfernt werden. Als da wären: der Briefkasten, die Türaufkleber mit Abteilungen und Öffnungszeiten, die Spiegelung einer Person links und die Spiegelung des Autos auf der rechten Seite.

EDEKA-Geschäftsführer-finish

In Szene gesetzt

Bevor die eigentliche Arbeit beginnen konnte, musste ich das Gesamtbild sowohl in Perspektive und Neigung korrigieren, ohne das die Personen durch die Änderung nachträglich selbst in Schieflage gerieten. Geringste Schieflagen in der Architekturfotografie fallen sofort auf, vor allem dann, wenn rechtwinklige Gebäudeteile frontal aufgenommen werden. Leider gibt es hierzu keine Vorher-Ansicht, da ich das Original mit dem Ergebnis überschrieben habe (Kein Verlust). 

Sämtliche zu ersetzende Bildinformationen mussten in der Nähe der entsprechenden Elemente aufgenommen und übertragen werden. Dazu gibt es kaum Automatismen. Das meiste war reine Handarbeit. Perspektivische Elemente, wie die Treppenstufen habe ich häufig eingezeichnet, ohne die Struktur des Bildes abzuflachen.

Bildbearbeitung

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Das Entfernen von Staub und Kratzern und Unreinheiten oder von störenden Elementen, ohne sichtbare sogenannte Kloningartefakte (Strukturwiederholungen) zu erhalten oder Strukturen zu zerstören (Schmiereffekte), zum Beispiel die Erhaltung von Hautstrukturen oder des natürlichen Bildrauschens (Körnung), ist der eine Teil der Bildbearbeitung. Sicherlich stellen Bildbearbeitungsprogramme für einen Großteil dieser Aufgaben automatische Funktionen und Werkzeuge zur Verfügung. Wer diese jedoch ungezielt und großflächig einsetzt, um schnell zum Ziel zu kommen, erzeugt unscharfe, matschige, flache und künstliche Ergebnisse, die mit einem Bild nichts mehr zu tun haben.

Der andere Teil der Bildbearbeitung, das Foto- oder Bildcomposing, soll hier näher beschrieben werden. Hier geht es darum, großflächige, natürliche oder künstlich generierte Bildelemente hinzu zu fügen oder zu entfernen. Und zwar absolut harmonisch, sprich unter Vermeidung oben genannter Fehler. Darüber hinaus können die Möglichkeiten der Bildbearbeitung eingesetzt werden, um Situationen künstlerisch darzustellen, die sich rein fotografisch so nicht darstellen lassen.

Im zweiten Beispiel geht es um großflächige Retuschierarbeit. Unerwünschte Vordergrundelemente sollen gegen erwünschte Hintergrundelemente ausgetauscht werden, die aber nirgends vorhanden sind, also nicht einfach geklont (sprich kopiert und eingesetzt) werden können.

Im dritten Beispiel geht es um das komplette Ersetzen eines Hintergrundes. Hier ist das Wissen um und der richtige Umgang mit natürlichem Schatten und mit Transparenzen gefragt. Hierzu bieten unsere Programme auch automatische Fallschattenfunktionen an (Dropshadow). Diese dienen jedoch ausschließlich dazu, Objekte „schweben" zu lassen.
Was macht man aber, wenn die Objekte an einer Wand hängen oder auf einem Fußboden stehen sollen? Nun, hier ist Know-How und feinste Handarbeit gefragt. Glasobjekte in einem Foto sind keineswegs durchsichtig. Für den neuen Hintergrund müssen sie erst „gläsern“ gemacht werden.

Im vierten Beispiel geht es um eine phantastische oder phantasievolle Darstellung, welche man so nicht fotografieren kann. Für einen Katalogtitel sollte ein Motiv erstellt werden, das die Botschaft und den Inhalt des Kataloges visualisiert. Der Hintergrund - eine mit langer Verschlusszeit fotografierte, vorbeiziehende Landschaft - war vorhanden. Für den Begriff „Home“ musste noch ein Haus hinein und für den Begriff „shopping“ der rasende Einkaufskorb. Auch für Bewegungsunschärfe gibt es automatische Filterfunktionen. Das Ergebnis sieht dann aber auch automatisch platt und undynamisch aus, bzw. es wird nur ein Wischi-Waschi. Der Nachzieheffekt des Hauses in der Landschaft und die Eigendynamik des Korbes werden ausschließlich anders erreicht, keinesfalls jedoch mit dem Filter „Bewegungsunschärfe“.

Im letzten Beispiel geht es um künstlich generierte Grafik-Objekte, welche unter Einhaltung von Perspektive, Lichtstimmung und der Bildstrukturen in ein natürliches Bild eingefügt wurden. (Bildcomposing) 

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VARTA-Powercity Elli-Land Elli-Haus Elli-Home-shopping-finish